Eine Gesundheitsstudie in 5 Minuten lesen
Evidenz-Label: Gut erforscht (als Forschungsmethode)
Das Label gilt für die Lesemethode. Jede Beispielstudie behält das Label des Artikels, aus dem sie stammt, und keines davon ist ein Versprechen, was eine Übung für dich bewirkt.
„Studien zeigen …“ Das hörst du über das Atmen, über Klang, über Qigong.
Ich habe einmal einen Flyer gesehen, auf dem stand, Qigong heile Bluthochdruck. Das ist ein Warnsignal. Aber wenn du es nicht weißt, weißt du es eben nicht. Ich war neugierig, weil ich selbst gespürt habe, wie gut mir Qigong tut. Also habe ich mir die eigentliche Forschung angesehen. Es gab mehrere Studien, einige davon vielversprechend, aber die meisten waren von schlechter Qualität. Und es ist ein großer Unterschied, ob etwas hilft oder ob es heilt. Wenn Qigong Bluthochdruck heilen könnte, würden wir, glaube ich, alle viel mehr davon hören. Sei also ein bisschen skeptisch und denk selbst mit. Genau dafür ist dieser Artikel da.
Hier ist eine einfache Routine, mit der du dir jede Gesundheitsstudie ansehen kannst – fünf Fragen, eine pro Minute. Sie eröffnet meine Reihe „Evidenz verstehen“.
Die Fragen stammen nicht von mir. Sie kommen aus den Werkzeugen, mit denen Forschende selbst Studien beurteilen, etwa dem Cochrane Handbook und dem GRADE-System [1, 2]. Fünf Minuten machen dich nicht zur Gutachterin oder zum Gutachter. Aber sie decken die häufigsten Probleme auf. Und wenn dir das nächste Mal jemand erzählt, eine Atem-, Klang- oder Qigong-Übung bewirke „nachweislich“ etwas, kannst du selbst prüfen, wie viel wirklich hinter dieser Aussage steckt.
Was die Wissenschaft sagt
Du brauchst kein Statistikstudium, um eine Studie zu lesen. Das meiste, worauf es ankommt, steht in der Zusammenfassung (dem Abstract am Anfang) und im Methodenteil. Forschende, die systematische Übersichtsarbeiten schreiben, stellen ganz ähnliche Fragen, nur ausführlicher [1, 2]. Hier ist eine Fünf-Minuten-Fassung, mit Beispielen aus Studien, über die wir hier schon geschrieben haben.
Minute 1: Wer wurde untersucht, und wie viele? Achte auf die Zahl der Teilnehmenden, meist als „n“ angegeben, und darauf, wer sie waren. Die Studie von 2002, auf die sich die meisten Aussagen über das Summen stützen, untersuchte zehn gesunde Freiwillige [3]. Die oft zitierte 528-Hz-Studie hatte neun gesunde Erwachsene, acht davon in den Herzdaten [4]. Die 432-Hz-Pilotstudie hatte 33 gesunde Freiwillige [7]. Das macht diese Studien nicht falsch. Aber eine Handvoll gesunder Menschen in einem Labor kann dir nicht sagen, was bei allen geschieht oder bei Menschen, die krank sind. Labels der Beispiele: Erste Hinweise (Summen) · Spekulativ (Behauptungen zu 528 Hz und 432 Hz)
Minute 2: Verglichen womit? Ein Ergebnis bedeutet erst etwas im Vergleich. Gute Studien teilen Menschen zufällig in Gruppen ein. So beginnen die Gruppen im Durchschnitt gleich und unterscheiden sich vor allem in dem, was getestet wird [1]. In der 528-Hz-Studie wurde keine Randomisierung der Reihenfolge berichtet. Jede Musikfassung wurde mit ihrem eigenen Ausgangswert verglichen, nicht direkt mit der anderen [4]. Dann ist da die Übersichtsarbeit von 2020 zu Liu-Zi-Jue-Studien bei chronischer Lungenerkrankung (COPD). Dort erhielten die Kontrollgruppen die übliche Versorgung. Die Autorinnen und Autoren nennen selbst methodische Verzerrungen und mögliche Placeboeffekte als Gründe, warum mehr Forschung nötig ist [5]. Wenn Menschen wissen, was sie bekommen, kann die Erwartung einen Teil des Unterschieds erklären. Label des Beispiels: Erste Hinweise (Liu Zi Jue)
Minute 3: Was wurde eigentlich gemessen? Viele Studien messen ein Körpersignal, keinen gesundheitlichen Endpunkt. Die Summ-Studie maß Stickstoffmonoxid in der Nase. Es war beim Summen 15-mal höher als beim ruhigen Ausatmen [3]. Das ist ein auffälliger Laborbefund. Aber es ist keine Messung von weniger Erkältungen oder gesünderen Nebenhöhlen. Die Forschung zum langsamen Atmen misst meist die Herzratenvariabilität (HRV), ein Signal des Herzrhythmus. Eine Metaanalyse von 2022 mit 223 Studien fand, dass der vagal vermittelte Anteil der HRV beim langsamen Atmen anstieg [6]. Frag dich also: Ist das Gemessene das, wovon die Schlagzeile spricht? Labels der Beispiele: Erste Hinweise (Summen) · Gut erforscht (langsames Atmen und HRV)
Minute 4: Wie groß ist der Effekt, und wie sicher ist er? Ein Ergebnis kann „statistisch signifikant“ und trotzdem klein sein. Und ein nicht signifikantes Ergebnis zeigt noch nicht, dass es keinen Effekt gibt. In der 432-Hz-Pilotstudie lag die Herzfrequenz mit 432 Hz im Mittel etwa 4,8 Schläge pro Minute niedriger als mit 440 Hz. Der p-Wert lag bei 0,05, genau an der üblichen Signifikanzschwelle [7]. Achte auf eine Effektgröße und die Spanne darum, das Konfidenzintervall. In einem Cochrane-Review verringerte Tai Chi die Zahl der älteren Menschen, die stürzten, um etwa 20 %. Das ist ein relatives Risiko von 0,80 mit einem 95-%-Konfidenzintervall von 0,70 bis 0,91, bei hoher Vertrauenswürdigkeit der Evidenz [8]. Eine enge Spanne, die klar auf einer Seite von „kein Effekt“ bleibt, überzeugt mehr als ein einzelner p-Wert. Labels der Beispiele: Spekulativ (Behauptungen zu 432 Hz) · Gut erforscht (Tai Chi und Stürze)
Minute 5: Was stimmt damit überein, und wer sagt das? Eine Studie ist ein Ausgangspunkt. Prüfe, ob andere, idealerweise unabhängige Gruppen dasselbe fanden und ob es eine systematische Übersichtsarbeit gibt. GRADE ist das System, das viele Review-Autorinnen und -Autoren verwenden. Es bewertet die gesamte Evidenz für jeden Endpunkt, nicht einzelne Studien, von hoher bis sehr niedriger Vertrauenswürdigkeit. Es stuft die Bewertung ab bei Verzerrungsrisiko, widersprüchlichen Ergebnissen, Indirektheit, Ungenauigkeit und Publikationsbias [2].
Die Summ-Studien stammen fast alle aus einem einzigen Forschungsnetzwerk, ohne große unabhängige Replikation, wie unser Artikel über das Summen erklärt. Beim Befund zu Tai Chi und Stürzen ist das anders. Er stammt aus einem Cochrane-Review von 108 Studien, das für dieses Ergebnis 8 Tai-Chi-Studien mit 2.677 Teilnehmenden zusammenfasste [8]. Dasselbe Review zeigt, warum GRADE jeden Endpunkt einzeln bewertet. Für die Sturzrate insgesamt hat seine Tai-Chi-Evidenz nur niedrige Vertrauenswürdigkeit [8]. Wirf dabei auch einen kurzen Blick darauf, wer die Studie finanziert hat und ob die Autorinnen und Autoren Interessenkonflikte angeben.
Deine fünf Fragen auf einer Karte:
- Wer, und wie viele?
- Verglichen womit?
- Was wurde gemessen?
- Wie groß, und wie sicher?
- Was stimmt damit überein?
Die Frage, die ich am häufigsten stelle, ist die erste: Wer wurde untersucht, und wie viele? Man könnte meinen, größer sei immer besser, aber so einfach ist es nicht. Eine Studie kann sehr viele Teilnehmende haben und dir trotzdem sehr wenig sagen. Du kannst eine Studie mit 10.000 gesunden 25-Jährigen und 10.000 80-Jährigen haben, die Medikamente nehmen, und das durchschnittliche Ergebnis sagt dir dann vielleicht über keine der beiden Gruppen viel. Deshalb will ich immer wissen, wer tatsächlich untersucht wurde, und wie viele.
Zurück zu dem Flyer. Das ist die Übersichtsarbeit, die ich mir angesehen habe, als mir der Flyer begegnet ist: eine systematische Übersichtsarbeit von 2015 zu Qigong bei Bluthochdruck [9]. Gehen wir die fünf Fragen durch.
- Wer, und wie viele? 20 randomisierte Studien mit 2.349 Menschen, die Bluthochdruck hatten [9].
- Verglichen womit? Mit keiner Behandlung, mit Bewegung oder mit Blutdruckmedikamenten. Einige Studien verglichen Qigong plus Medikamente mit Medikamenten allein [9].
- Was wurde gemessen? Blutdruckwerte. Nur eine der 20 Studien betrachtete harte Endpunkte wie Todesfälle [9].
- Wie groß, und wie sicher? Verglichen mit keiner Behandlung sank der Blutdruck um etwa 17 mm Hg (systolisch) und 10 mm Hg (diastolisch). Qigong plus Medikamente senkte ihn stärker als Medikamente allein. Im Vergleich mit Bewegung bewirkte Qigong beim systolischen Druck weniger. Aber die Autorinnen und Autoren stufen das Verzerrungsrisiko der Studien insgesamt als hoch ein [9].
- Was stimmt damit überein? Die Autorinnen und Autoren schreiben selbst, es seien besser angelegte Studien mit langfristiger Nachbeobachtung nötig, um die Ergebnisse zu bestätigen [9].
Eine faire Zusammenfassung: vielversprechend, aber kein Beweis und schon gar keine Heilung. Helfen und Heilen sind zwei verschiedene Dinge.
Wie aus all dem die Labels auf jedem Artikel werden, erklärt unsere Kennzeichnung. Als Nächstes in der Reihe: Warum eine Studie nicht reicht (erscheint bald), über Stichprobengröße, Replikation und p-Werte in einfachen Worten. Schon in der Reihe erschienen: Studientypen erklärt: vom Einzelbericht bis zur Metaanalyse und Irreführende Gesundheitsschlagzeilen erkennen. Geplant ist außerdem ein Glossar der Forschungsbegriffe.
Wo populäre Behauptungen über die Evidenz hinausgehen
Label: Spekulativ
- „Eine Studie zeigt …“ Eine einzelne Studie zeigt selten etwas für sich allein. Frag, welche Studie, wie viele Menschen und verglichen womit.
- „In einer Fachzeitschrift erschienen, also stimmt es.“ Das Peer-Review prüft einen Artikel. Es bürgt nicht für das Ergebnis. Die 528-Hz-Studie wurde veröffentlicht, und ihr eigenes Design begrenzt, was sie zeigen kann [4].
- „Signifikant heißt wichtig.“ Statistische Signifikanz misst nicht, wie groß oder wichtig ein Effekt ist.
- „Im Labor hat es funktioniert, also funktioniert es bei dir.“ Ein Ergebnis von zehn gesunden Freiwilligen, bei dem ein einziges Gas gemessen wurde [3], sagt nichts Direktes über deine Gesundheit.
In den sozialen Medien liest du oft, Studien würden zeigen, dass 528 Hz deine DNA repariert. Mir ist keine glaubwürdige Studie bekannt, die zeigt, dass es die DNA repariert, mit einer richtigen Kontrollgruppe und genug Menschen. Aber keine Studie heißt nicht, dass die Behauptung falsch ist, und auch das sollten wir im Kopf behalten. Vielleicht hat einfach noch niemand eine finanziert, und gute Studien kosten viel Geld. Fehlende Evidenz ist also kein Beweis, dass etwas nicht wirkt. Sie heißt: Wir wissen es noch nicht. Und genau da stehe ich. Die Wissenschaft ist die eine Seite der Medaille, mit dem, was bisher untersucht und bestätigt ist. Die Erfahrung ist die andere Seite. Ich bin irgendwo in der Mitte und versuche, eine Brücke zwischen den beiden Seiten zu schlagen.
Was das mit den sechs Lauten, Qigong und Neigong zu tun hat
Labels: Erste Hinweise (Forschung zu Liu Zi Jue) · Nur Tradition (Qi, Begriffe des Neigong) · mein eigener Ansatz ist als meiner gekennzeichnet, und seine Verbindung zur Wissenschaft der Schwingung ist Spekulativ
Probieren wir die fünf Fragen an einer typischen Aussage aus: „Studien zeigen, dass die sechs Laute die Lungenfunktion verbessern.“
- Wer wurde untersucht? Meist Menschen mit stabiler COPD, nicht gesunde Übende [5].
- Verglichen womit? Meist mit der üblichen Versorgung, ohne placeboähnlichen Vergleich [5].
- Was wurde gemessen? Dinge wie Atemnot, Gehstrecke, Lungenfunktion und Lebensqualität [5].
- Wie sicher? Die Review-Autorinnen und -Autoren fordern wegen Verzerrungen und möglicher Placeboeffekte mehr Forschung [5].
- Was stimmt damit überein? Mehrere Übersichtsarbeiten berichten ähnliche Ergebnisse. Aber sie beruhen wahrscheinlich zum großen Teil auf denselben Studien, wie unser Artikel darüber, was systematische Übersichtsarbeiten über Qigong und Tai Chi sagen, erklärt.
Eine faire Zusammenfassung: ermutigende erste Ergebnisse in einer Patientengruppe, untersucht neben der medizinischen Versorgung.
Die fünf Fragen zeigen auch, wo die Forschung aufhört. Qi, die Zuordnung der sechs Laute zu Organen und die innere Arbeit des Neigong sind traditionelle Begriffe. Die Forschung bestätigt sie weder, noch widerlegt sie sie, und so, wie sie formuliert sind, lassen sie sich wahrscheinlich nicht prüfen. Meine Artikel über die Geschichte von Liu Zi Jue, was Qigong ist und was Neigong ist geben diesen Hintergrund als Tradition, nicht als Befund.
Wie sich meine Praxis dazu verhält. Meine Praxis der sechs Laute ist meine eigene, und sie wird vom Atem geführt. Du atmest ruhig durch die Nase ein und atmest die sechs Laute durch den Mund aus – „stimmhaft über den Atem getönt“, nicht gesungen – und arbeitest dich mit der Zeit zu einem lautlosen Ausatmen vor. Der Atem bleibt durchgehend langsam und kontrolliert, ohne Anhalten des Atems und ohne schnelles Atmen.
Spekulativ, meine eigene Idee: Dieser Teil ist meine eigene Spekulation. Ich verbinde die Laute mit der Wissenschaft von Klang und Schwingung. Jeder Gegenstand hat seine eigenen Eigenfrequenzen, also hätten theoretisch auch meine Lunge, meine Leber und meine anderen Organe jeweils ihre eigene Frequenz. Wenn ich diese Frequenz mit meinem Atem treffen könnte, könnte ich vielleicht eine Verbindung zu diesem Organ herstellen. Aber ich weiß nicht, welche Frequenz meine Organe haben, und selbst wenn ich es wüsste, weiß ich nicht, ob es funktionieren würde. Vielleicht kommt hier das Neigong ins Spiel: die Absicht und die Visualisierung. Ich weiß immer noch nicht, ob es funktioniert, aber es fühlt sich so an. Spüren kannst du die Schwingung deiner eigenen Stimme, wie Was ist Resonanz? erklärt. Und mir sind keine Messungen bekannt, bei denen ein bestimmter Laut ein bestimmtes Organ in Schwingung versetzt (siehe unseren Artikel über Vokale und Formanten).
Außerdem nutze ich eine Visualisierung im Geist des Neigong. Du stellst dir vor, selbst die Resonanz zu sein, die mit jedem Laut zu seinem Organ wandert und mit xi durch den ganzen Körper (den Dreifachen Erwärmer). In dieser Visualisierung ist „Resonanz“ ein Bild, keine physikalische Aussage. Wenn ich die Laute atme, statt sie zu singen oder zu summen, fühlt sich alles leichter an. Es geht weniger um die Stimme, es ist eher ein Gefühl von Verbundenheit. Das ist mein eigenes Empfinden, keine Messung.
Das beruht auf meiner eigenen Erfahrung und der von Teilnehmenden meiner Immersionen, nicht auf einem wissenschaftlichen Befund. Mir ist beides wichtig: was die Forschung zeigt und was Menschen tatsächlich spüren. Nach den fünf Fragen zählt solche Erfahrung als Einzelbericht – hörenswert, aber keine Studie. Nichts davon ist eine Gesundheitsaussage. Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast, lies bitte zuerst wer bei Atemübungen vorsichtig sein sollte.
Resonance Heritage Qi ist eine persönliche, musikbegleitete Praxis, inspiriert von Liu Zi Jue. Sie ist damit verbunden, aber kein Ersatz für die traditionelle Form oder für das Lernen bei einer Lehrerin oder einem Lehrer dieser Tradition. Keine Studie hat sie untersucht, und ich mache keine Aussagen über ihre Wirkungen.
Wenn du also das nächste Mal „Studien zeigen“ liest, nimm dir fünf Minuten. Wer, verglichen womit, was wurde gemessen, wie groß, und was stimmt damit überein?
Lies diese Artikel also ruhig, aber bleib skeptisch und stell Fragen.
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Quellen
- Higgins JP, Savović J, Page MJ, Elbers RG, Sterne JAC, 2019 (last updated October 2019). Chapter 8: Assessing risk of bias in a randomized trial. In: Higgins JP, Thomas J, Chandler J, Cumpston M, Li T, Page MJ, et al. (eds). Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions, version 6.5. Cochrane, 2024. https://training.cochrane.org/handbook/current/chapter-08
- Balshem H, Helfand M, Schünemann HJ, Oxman AD, Kunz R, Brozek J, Vist GE, Falck-Ytter Y, Meerpohl J, Norris S, Guyatt GH, 2011. GRADE guidelines: 3. Rating the quality of evidence. Journal of Clinical Epidemiology 64(4):401–406. https://doi.org/10.1016/j.jclinepi.2010.07.015
- Weitzberg E, Lundberg JO, 2002. Humming greatly increases nasal nitric oxide. American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine 166(2):144–145. https://doi.org/10.1164/rccm.200202-138BC
- Akimoto K, Hu A, Yamaguchi T, Kobayashi H, 2018. Effect of 528 Hz music on the endocrine system and autonomic nervous system. Health 10(9):1159–1170. https://doi.org/10.4236/health.2018.109088
- Xiao L, Duan H, Li P, Wu W, Shan C, Liu X, 2020. A systematic review and meta-analysis of Liuzijue in stable patients with chronic obstructive pulmonary disease. BMC Complementary Medicine and Therapies 20:308. https://doi.org/10.1186/s12906-020-03104-1
- Laborde S, Allen MS, Borges U, Dosseville F, Hosang TJ, Iskra M, Mosley E, Salvotti C, Spolverato L, Zammit N, Javelle F, 2022. Effects of voluntary slow breathing on heart rate and heart rate variability: a systematic review and a meta-analysis. Neuroscience & Biobehavioral Reviews 138:104711. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2022.104711
- Calamassi D, Pomponi GP, 2019. Music tuned to 440 Hz versus 432 Hz and the health effects: a double-blind cross-over pilot study. Explore (NY) 15(4):283–290. https://doi.org/10.1016/j.explore.2019.04.001 (corrigendum: Explore 2020;16(1):8, https://doi.org/10.1016/j.explore.2020.01.001)
- Sherrington C, Fairhall NJ, Wallbank GK, Tiedemann A, Michaleff ZA, Howard K, Clemson L, Hopewell S, Lamb SE, 2019. Exercise for preventing falls in older people living in the community. Cochrane Database of Systematic Reviews 1:CD012424. https://doi.org/10.1002/14651858.CD012424.pub2
- Xiong X, Wang P, Li X, Zhang Y, 2015. Qigong for hypertension: a systematic review. Medicine (Baltimore) 94(1):e352. https://doi.org/10.1097/MD.0000000000000352
Hinweis zur Qualität der Quellen: [1] ist das aktuelle Methodenhandbuch von Cochrane und [2] die Anleitung der GRADE-Arbeitsgruppe zur Bewertung von Evidenz. Beide sind Standardwerke der evidenzbasierten Medizin. [3] bis [8] sind die Studien, die unsere früheren Artikel besprechen, hier nur als Beispiele verwendet. Ihre Zahlen entsprechen diesen Artikeln. [4], [5] und [8] haben wir noch einmal im Volltext geprüft, [3], [6] und [7] in den veröffentlichten Abstracts. Die Korrektur (Corrigendum) zu [7] konnten wir nicht öffnen. [8] ist ein Cochrane-Review, [5] und [6] sind systematische Übersichtsarbeiten, und [3], [4] und [7] sind kleine Einzelstudien. [9] ist eine systematische Übersichtsarbeit, die ich als eigenes Beispiel ergänzt und im Volltext geprüft habe.
Hinweis
Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information. Er ist keine medizinische Beratung und ersetzt keine Diagnose oder Behandlung durch eine Ärztin, einen Arzt oder andere qualifizierte Fachleute. Qigong und die sechs Laute sind traditionelle Praktiken; wir behaupten nicht, dass sie Krankheiten heilen, behandeln oder ihnen vorbeugen. Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast, schwanger bist oder unsicher bist, ob eine Übung zu dir passt, sprich bitte vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
